Arbeit · 2026
Zen Mode
Ein Vollbild-Overlay für Spotify, dessen SVG-Hintergrund sich nach der Stimmung des laufenden Songs richtet.
Auf einen Blick
- Szenen-Engine, die die Stimmung aus Titel, Artist und Album ableitet
- Fünf handgezeichnete Szenen, alle als Inline-SVG
- Ohne externe Bilder und damit CSP-kompatibel
- Umschalten mit F8, die Steuerung blendet sich von selbst aus
- Dekorative Animationen aus, sobald prefers-reduced-motion gesetzt ist
Idee
Spotify im Vollbild zeigt immer noch Spotify: Sidebars, Listen, Buttons. Zen Mode blendet das aus und zeigt stattdessen ein großes Cover auf Milchglas, Titel und Artist in einer Serif-Sans-Kombination, einen Fortschrittsbalken und einen Hintergrund, der zum laufenden Titel passt.
Farblich passt das zum kpop-theme, lässt sich aber unabhängig davon verwenden.
Die Szenen-Engine
Die Erweiterung liest Titel, Artist und Album des laufenden Stücks und sucht darin nach Hinweisen: Hangul- oder Kana-Zeichen, bekannte K-Pop- und Anime-Interpreten, „OST“ im Albumtitel, Stichworte aus Lo-Fi und Chillhop. Daraus wird eine von fünf Szenen: K-Pop-Neonnacht, K-Drama-Regen, Anime-Sonnenuntergang oder Lo-Fi-Fenster im Regen. Passt nichts davon, bleibt eine weichgezeichnete Variante des Covers.
Über das Badge oben links lässt sich manuell durchschalten: Auto → Anime → K-Pop → Lo-Fi → K-Drama → Album Aura → Auto.
Warum alles SVG ist
Spotifys Content-Security-Policy blockiert externe Bilder und data:-URIs. Ein Overlay, das
seine Hintergründe als PNG mitbringt oder nachlädt, funktioniert dort nicht.
Jede Szene ist deshalb von Hand als Inline-SVG gebaut: Verläufe, Regentropfen, Sterne und Fensterrahmen liegen als Markup im DOM. Das ist mehr Arbeit als ein paar Bilddateien, kommt aber an der CSP vorbei, skaliert verlustfrei auf jede Auflösung und lässt sich in CSS animieren.
Kleinigkeiten
F8 schaltet von überall um, außer während man gerade in ein Eingabefeld tippt: Ein Klick ins
Suchfeld soll keinen Vollbildmodus auslösen. Die Steuerelemente blenden sich aus, bis die Maus
wieder bewegt wird. Und sobald das Betriebssystem prefers-reduced-motion meldet, stehen alle
dekorativen Animationen still; die Szenen selbst bleiben sichtbar.